IM-MV: Landesweite Übung zum Katastrophenschutz beendet/ Innenminister Caffier: Entscheidend ist schnelle Hilfe und strukturierte Zusammenarbeit

Schwerin (ots) – Die landesweite Krisenmanagementübung „ARCHE
2018″ ist heute gegen 16.00 Uhr beendet worden. Rund 300 Personen aus
der Verwaltungsebene aller Landkreise und kreisfreien Städte, der
Bundeswehr, der Feuerwehr, der Hilfsorganisationen THW und DRK und
aus dem Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern einschließlich des
Landesamts für Polizei, Brand- und Katastrophenschutz haben an der
Stabsrahmenübung teilgenommen. Verantwortlich für die Übungssteuerung
war das Innenministerium, hier liefen alle Fäden aus den kommunalen
Krisenstäben zusammen. Unterstützung bei der Planung und Durchführung
der Übung hatte das Innenministerium durch das Bundesamt für
Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

Das Übungsszenario war eine drohende Sturmflut in Schleswig
Holstein, Hamburg und Niedersachsen, auf Aufforderung der Behörden
machten sich die Menschen auf den Weg und etwa 35.000 müssen adhoc in
Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen, untergebracht und versorgt werden

Nach einer ersten Bewertung äußerte sich Innenminister Lorenz
Caffier zufrieden mit dem Übungsverlauf. „Auch wenn die
Stabsrahmenübung nach außen kaum sichtbar war, weil rund um die real
arbeitenden Krisenstäbe in den Landkreisen und Städten alle sonstigen
Beteiligten eines solchen Szenarios durch die etwa 50 Expertinnen und
Experten starke Übungsleitung simuliert wurden, bringt sie für die
Beteiligten wichtige Erfahrungen. Wir nutzen diese Übung, um das
strukturierte Zusammenspiel aller wichtigen handelnden Akteure im
Katastrophenschutz zu testen und zu optimieren. Entscheidend ist es,
im Schadensfall schnell helfen und zielgerichtet reagieren zu können.
Ohne einer genauen Auswertung zu einzelnen Aspekten der Übung
vorgreifen zu wollen, schätze ich die Übung am Ende als erfolgreich
ein, denn das Ziel, zu sehen, wie die Zusammenarbeit funktioniert,
wurde erreicht. Wenn es Hindernisse, technische Probleme oder
Informationslücken gab, werden diese im Detail analysiert, damit im
Ernstfall alles reibungslos funktioniert.“

Bei einer Übungsnachbesprechung durch die Beobachter direkt nach
der Übung konnte schon jetzt allen Übungsteilnehmern eine hohe
Motivation und eine hohe Kompetenz attestiert werden.

In den Krisenstäben arbeiteten neben den verantwortlichen
Krisenmanagern der Landkreise und kreisfreien Städte auch Soldaten
der Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr mit, auch das
Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern sowie das Kommando Territoriale
Aufgaben der Bundeswehr waren in die Übung eingebunden. Der
Kommandeur des Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern, Brigadegeneral
Gerd Kropf, besuchte verschiedene Landkreise mit den dazugehörigen
Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr. Für Ihn steht fest: „Die
Übung Arche 2018 war für das Landeskommando Mecklenburg-Vorpommern
ein großer Gewinn. Noch nie hat in Mecklenburg-Vorpommern so eine
umfangreiche und realitätsnahe Katastrophenschutzübung mit
Beteiligung der Bundeswehr stattgefunden. Über 90 Reservisten der
Kreisverbindungskommandos waren integraler Bestandteil dieser Übung.
Sie übernahmen die wesentliche Mittlerfunktion, um Hilfeleistungen
der Bundeswehr für die Landkreise zu organisieren.“

Rückfragen bitte an:

Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern
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Marion Schlender
Telefon: 0385/588-2003
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