POL-WOB: Schöningen-Hoiersdorf: Ehepaar wurde in Wohnhaus Opfer von brutalem Raubüberfall

Wolfsburg (ots) – Meldung neu: Tat ereignete sich in der Nacht zum
Dienstag.

Schöningen-Hoiersdorf, Fleitsmühlenweg 10./11.09.18

In der Nacht zum Dienstag wurde in Hoiersdorf bei Schöningen im
Landkreis Helmstedt ein Ehepaar in ihrem Wohnhaus Opfer eines
brutalen Raubüberfalls. Nach ersten Erkenntnissen überwältigten
gleich mehrere Täter die Eheleute (60 und 61 Jahre alt) und schlugen
brutal auf den Ehemann ein, der eine Fraktur im Schulterbereich
erlitt. Die Tätergruppe erbeutete diverse Schmuckstücke und mehrere
hochwertige Armbanduhren sowie zwei Spiegelreflexkameras, Tablet PCs
und Ausweispapiere. Die genaue Höhe des Schadens steht bisher noch
nicht fest.

Den Ermittlungen zufolge ereignete sich der Raubüberfall in dem
Wohnhaus im Fleitsmühlenweg gegen 23.30 Uhr. Die maskierten Täter
drangen durch ein aufgebrochenes Fenster unbemerkt in das Haus ein
und griffen die Eheleute, die gerade zu Bett gehen wollten, an.
Hierbei wurde das Ehepaar brutal zu Boden gebracht, ihre Hände und
Füße fixiert und der Kopf abgedeckt. Um ihrer Forderung nach Beute
Nachdruck zu verleihen, wurde auf den Ehemann eingeschlagen, der
dadurch erheblich verletzt wurde.

Anschließend wurde offenbar das Wohnhaus über mindestens drei
Stunden gezielt nach Diebesgut abgesucht, während das Ehepaar
gefesselt war. Erst nach gut sieben Stunden fanden zwei
Firmenmitarbeiter die völlig schockierten Opfer im Keller des Hauses.
Sie hatten an einer Baustelle in der Nähe die Hilferufe der Opfer
wahrgenommen, die Eheleute befreit und die Polizei verständigt.

In der Zwischenzeit hatten die Räuber ihre zum Teil hochwertige
Beute bereits weggeschafft. Das zuständige 2. Fachkommissariat des
Zentralen Kriminaldienstes der Wolfsburger Polizei hat die
Ermittlungen übernommen. Es wurde eine vierköpfige Ermittlungsgruppe
gebildet, die noch die Spuren am und im Bereich des Tatortes sichert.
Vermutlich agierten mehrere Täter zusammen, die aus dem
osteuropäischen Raum stammen und nur teilweise gebrochen Deutsch
sprachen. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Räuber mit
einem Fahrzeug dem Grundstück näherten. Da sich der Tatort in der
Nähe zum benachbarten Bundesland Sachsen-Anhalt befindet, wäre es
auch möglich, dass sich die Räuber mit ihrem Fahrzeug über Feldwege
näherten. Aus kriminalistischer Erfahrung heraus gehen die Fahnder
davon aus, dass sich die Tätergruppe bereits vor der Tat im nähren
Bereich am Fleitsmühlenweg aufgehalten haben. Daher sind
Beobachtungen, insbesondere in der angrenzenden Feldmark abgestellte
Fahrzeuge, am Montagabend von etwa 21 Uhr interessant für die
Ermittlungen. Zwischen 03.00 Uhr und 04.00 Uhr müssen die Unbekannten
mit ihrem Fluchtfahrzeug den Tatort wieder verlassen haben. Hinweise
zu dem brutalen Raubüberfall nimmt die Polizei Wolfsburg unter der
Rufnummer 05361-46460.

Rückfragen bitte an:

Polizei Wolfsburg
Sven-Marco Claus
Telefon: +49 (0)5361 4646 104
E-Mail: pressestelle (at) pi-wob.polizei.niedersachsen.de

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