BPOLD-H: Mehrere Fahndungserfolge der Bundespolizeidirektion Hannover

Hannover, Bremen, Göttingen (ots) – Wieder konnten in kürzester
Zeit an verschiedenen Orten durch die Bundespolizei Fahndungserfolge
erzielt werden.

So wurde am Vormittag des 29. August 2018 durch zivile Kräfte der
Bundespolizei im Hauptbahnhof Bremen ein 31-jähriger polizeibekannter
Deutscher kontrolliert. Der Datenabgleich im Fahndungssystem ergab,
dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Oldenburg mit zwei
Haftbefehlen wegen Erschleichens von Leistungen („Schwarzfahren“) in
32 Fällen und wegen Erschleichens von Leistungen in Tateinheit mit
besonders schweren Diebstahl in 46 Fällen gesucht wurde. Der
31-Jährige wurde daraufhin verhaftet und in die Justizvollzugsanstalt
Bremen zur Verbüßung einer 570-tägigen Restfreiheitsstrafe
überstellt.

In den Abendstunden (29.08.2018) wurde nach einem begangenen
Körperverletzungsdelikt der 41-jährige Deutsche im Hauptbahnhof
Bremen durch die Bundespolizei festgestellt und ein Datenabgleich im
Fahndungssystem durchgeführt. Die Beamten stellten fest, dass der
Mann von der Staatsanwaltschaft Stade mit einem Haftbefehl wegen
Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung gesucht wurde. Da
der 41-Jährige die Geldstrafe in Höhe von 3.550,- Euro nicht
aufbringen konnte, wurde er zur Verbüßung einer 71-tägigen
Ersatzfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Bremen verbracht.

Auch in Göttingen war ein Erfolg zu verzeichnen. Die Bundespolizei
kontrollierte am Vormittag des 30. August 2018 den 36-jährigen
Deutschen im Bahnhof Göttingen. Der Datenabgleich im Fahndungssystem
ergab, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Kassel mit einem
Haftbefehl wegen Beförderungserschleichung in fünf Fällen, Diebstahls
sowie Unterschlagung gesucht wurde. Da der 36-Jährige den
haftbefreienden Betrag von 1.390,- Euro nicht aufbringen konnte,
wurde er zur Verbüßung einer 139-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die
Justizvollzugsanstalt verbracht.

Am frühen Nachmittag des selbigen Tages (30.08.2018)
kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Flughafen Hannover bei der
grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus Antalya (Türkei) eine
27-jährige Deutsche. Der Datenabgleich im Fahndungssystem ergab, dass
die Frau von der Staatsanwaltschaft Gießen mit einem Haftbefehl wegen
Fahrens ohne Fahrerlaubnis gesucht wurde. Nach Zahlung des von der
Haft befreienden Betrages in Höhe von insgesamt 2.674,22 Euro, konnte
die 27-Jährige die 60-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und im
Anschluss ihre Reise fortsetzen.

In den Abendstunden (30.08.2018)konnte ein weiterer
Fahndungserfolg am Flughafen Hannover verzeichnet werden. Bei der
grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus London Stansted, wurde ein
59- jähriger Deutscher festgestellt. Der Datenabgleich im
Fahndungssystem ergab, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft
Osnabrück mit einem Haftbefehl wegen Beleidigung gesucht wurde. Nach
Zahlung des von der Haft befreienden Betrages in Höhe von insgesamt
2.537,- Euro, konnte der 59-Jährige die 30-tägige
Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und im Anschluss die Reise fortsetzen.

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