POL-EL: Meppen / Oldenburg – Leckagen in Schiffsladeraum gefunden und abgedichtet

Meppen / Oldenburg (ots) – Nachdem der Wasserschutzpolizei Meppen
am Samstagabend ein angeblich auf Grund liegendes Gütermotorschiff im
Küstenkanal in Höhe Oldenburg gemeldet wurde, liegen nun weitere
Informationen zu dem Zwischenfall vor. Taucher konnten bei einer
Absuche der Schiffsaußenhaut zunächst keine Erklärung für das
Eindringen von Wasser in den Laderaum finden. Am Dienstag haben
Sachverständige dann der Innenraum abgesucht. Das eingedrungene
Wasser wurde von einer Fachfirma abgepumpt und in Tanklastzügen
abtransportiert. Mit einem Bagger wurde der geladene Bleistaub
umgelagert, so dass die Innenwände in Augenschein genommen werden
konnten. Die Spezialisten entdeckten dabei zwei Leckagen über die das
Kanalwasser eindringen konnte. Der nasse Bleistaub dichtete diese
Löcher dann offenbar wieder so ab, dass kein zusätzliches Wasser mehr
eindringen konnte. Die Leckagen wurden provisorisch instandgesetzt,
so dass das Schiff vermutlich selbstständig bis zum Entladeort
weiterfahren kann. Anschließend ist eine umfassende Reparatur der
Beschädigungen notwendig. Ob und wie es für das Schiff weitergeht,
wird in den kommenden Tagen entschieden. Eine Gefahr für Mensch und
Umwelt bestand nach Einschätzung sämtlicher Fachleute zu keiner Zeit.
Die Polizei ermittelt wegen kleinerer ordnungsrechtlicher Verstöße,
die nicht in Zusammenhang mit dem Schadensereignis stehen.

Siehe auch:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/104234/4044257

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