POL-SH-AFB: Neues Einsatztrainingszentrum der Landespolizei in Eutin eröffnet

Michael Wilksen und Innenminister Hans-Joachim Grote im Gespräch - Foto: © Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein

Eutin (ots) –

Nach zweieinhalb Jahren Planungs- und weiteren zwei Jahren Bauzeit
wurde auf dem Gelände der Eutiner Polizeidirektion für Aus- und
Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei ein modernes
Einsatztrainingszentrum in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von
2600 qm entstand ein Gebäudekomplex, in dem die
Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten zukünftig
diverse Einsatzszenarien praxisnah trainieren können. Die Anlage
stellte besondere Anforderungen an die Baubeteiligten, da diese
speziell auf die Bedürfnisse der Landespolizei zugeschnitten ist. In
seiner Bauweise dürfte das Einsatztrainingszentrum somit einzigartig
sein. Rund zehn Millionen Euro sind in das neue Gebäude investiert
worden. Neben Vertretern der Landespolizei und des
bauverantwortlichen Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH)
reihte sich Hans-Joachim Grote, Minister für Inneres, ländliche Räume
und Integration, unter die Redner des Festaktes, der anlässlich der
Eröffnung am Montagnachmittag abgehalten wurde. Dieser zeigte sich
von dem raffinierten und ausgesprochen gut durchdachten Konzept
beeindruckt: „Das Trainingszentrum ist mit funktionaler Technik ohne
unnötigen Schnickschnack, sondern puristisch und funktional
eingerichtet. Die Planer haben sich unter anderem an Praxisbeispielen
aus Holland, Nordrhein-Westfalen und sogar aus Estland und Finnland
orientiert. Das Ergebnis ist eine bundesweit beachtete Anlage“, so
Grote. „Auf diese Leistung können alle mit dem Projekt betrauten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landespolizei stolz sein“,
betonte der Minister, der sich zugleich für die hervorragende
Zusammenarbeit des Planungsstabes der GMSH und des Architekten
bedankte. Im Anschluss erhielten die etwa 120 Gäste die Gelegenheit,
sich von den Vorzügen und Trainingsmöglichkeiten einen persönlichen
Eindruck zu verschaffen. So konnten vielfältige Einsatzsituationen in
einer Bank, einer Gaststätte und einer Wohnung besichtigt werden.
Minister Grote stellte die eigentliche Aufgabe im Vordergrund: Die
Schleswig-Holsteinische Landespolizei in die Lage zu versetzen,
jegliche polizeitaktische Herausforderung üben zu dürfen. „Sei es die
Festnahme von gewaltbereiten Personen, sei es die Auflösung einer
Kneipenschlägerei oder die Verfolgung eines Verdächtigen durch ein
Treppenhaus. Von heute an konzentrieren sich die Ausbilderinnen und
Ausbilder darauf, Szenarien so auszuarbeiten, dass die Anwärterinnen
und Anwärter unter geschützten Bedingungen bestmöglich auf ihren
Dienst vorbereitet werden“, sagte Grote.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die
Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein
Pressearbeit
Lars Reimer
Telefon: +49 4521 81218
E-Mail: sb11.eutin.pdafb@polizei.landsh.de

Original-Content von: Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein, übermittelt durch news aktuell
Homepage: Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein | Publiziert durch presseportal.de.