FW-D: Wohnung nach Zimmerbrand unbewohnbar

Düsseldorf (ots) –

Freitag, 08.06.2018, 16.00 Uhr, Merowingerstr., Düsseldorf-Bilk

Am frühen Nachmittag kam es zu einem Zimmerbrand in der ersten
Etage eines Mehrfamilienhauses auf der Merowingerstraße. Die Wohnung
wurde so stark durch Rauch und Feuer beschädigt, dass sie unbewohnbar
wurde. Die Mieter, ein dreizehnjähriger Junge und seine Mutter,
kommen vorläufig bei Bekannten unter! Verletzt wurde niemand!

Der Junge hatte sich nach der Schule am frühen Nachmittag Essen
zum Erwärmen auf dem Herd aufgesetzt und dies aus noch nicht
geklärten Gründen vergessen! Als der Junge den Brandrauch aus der
Küche bemerkte, brachte er sich in Sicherheit und rief die Feuerwehr!

Bis zum Eintreffen der Feuerwache Hüttenstraße hatte sich der
Brand schon so weit entwickelt, dass nach der Erkundung durch den
Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung angefordert
wurden. Im Hinterhof schlugen die Flammen schon aus zwei offenen
Fenstern und der Brand drohte auf die zweite und dritte Etage
überzugreifen. Da die Bewohner der anderen Wohnungen frühzeitig
gewarnt wurden, hatten sich diese schon vor dem Haus in Sicherheit
gebracht. Die Feuerwehrkräfte trugen einen massiven Löscheinsatz mit
zwei Löschrohren und zwei Löschtrupps unter Atemschutz durch das
Treppenhaus vor. Sie hatten das Feuer so schnell niedergerungen, dass
weitere Maßnahmen von außen im Hinterhof nicht mehr nötig waren. Die
Kollegen der Feuerwache Behrenstraße und Posener Straße unterstützten
bei der Kontrolle der angrenzenden Wohnungen über der Brandwohnung
und den angrenzenden Nachbarhäusern. Mit einem Hochleistungslüfter
wurde der Treppenraum rauchfrei gehalten und der giftige Qualm aus
der Brandwohnung geblasen! Brandschutt aus der betroffenen Wohnung
wurde in den Innenhof gebracht und dort mit einem weiteren Löschrohr
abgelöscht. Die zwischenzeitlich eingetroffene Mutter nahm den
Dreizehnjährigen wieder in ihre Obhut. Sie und ihr Sohn können
vorerst nicht in ihre durch Feuer und vor allem Rauch unbewohnbar
gewordene Wohnung zurückkehren. Bis auf Weiteres kommen sie bei
Bekannten unter! Den Gesamtschaden beziffert der Einsatzleiter auf
etwa 100.000 Euro. Die Polizei hat die Einsatzstelle zwecks weiterer
Aufklärung übernommen. Für die vierzig Einsatzkräfte war der Einsatz
nach eineinhalb Stunden beendet.

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