POL-SH: Landespolizei Schleswig-Holstein verstärkt zu Himmelfahrt im Einsatz

Kiel (ots) – Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird am
kommenden Himmelfahrtstag mit deutlich mehr Kräften als im
Regeldienst im Einsatz sein. Sie ist mit annähernd 350 zusätzlichen
Polizistinnen und Polizisten am Himmelfahrtstag im Einsatz, darunter
auch zahlreiche Diensthundestaffeln.

Die Polizeidirektionen setzen an den jeweiligen örtlichen
Schwerpunkten vermehrt eigene und teilweise zusätzliche Kräfte der
Eutiner Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und der
Bereitschaftspolizei (PD AFB) in Form von Einsatzzügen und
Einsatzgruppen ein.

Bei den Schwerpunkten handelt es sich um bekannte Einsatzorte wie
in der Polizeidirektion Neumünster rund um den Einfelder See, in der
Polizeidirektion Bad Segeberg am Segeberger See, in der
Polizeidirektion Itzehoe in Kollmar am Hafen und am Strand und im
Bereich der Polizeidirektion Ratzeburg an verschiedenen Seen. Die
Polizeidirektion Lübeck wird die Ostseestrände besonders im Auge
behalten sowie die Hüxwiese in Lübeck. Die Hüxwiese ist für den
Himmelfahrtstag durch die Polizeidirektion Lübeck als so genannter
„gefährlicher Ort“ eingestuft worden, ebenso durch die
Polizeidirektion Kiel der Freistrand von Heikendorf/Möltenort.
Rechtlich ist es der Polizei dann nach dem Prinzip der Ortshaftung
gestattet, die Identität von Personen festzustellen und diese zu
durchsuchen. Dies bedeutet, dass unter Berücksichtigung der
Verhältnismäßigkeit allein die Anwesenheit an einem „gefährlichen
Ort“ ausreicht, um Adressat polizeilicher Maßnahmen zu werden.

Darüber hinaus wird die Polizeidirektion Kiel am Feiertag noch
eine Demonstration mit etwa 200 Teilnehmern durch die Innenstadt
begleiten.

Die Polizei trägt mit diesem Kräfteansatz ihren Teil dazu bei,
dass dieser Feiertag für alle Beteiligten friedlich verläuft. Junge
Menschen und andere Feiernde sollen Spaß am Himmelfahrtstag haben –
dem steht die Polizei nicht entgegen. Nur wenn der gemeinsame Bummel
eine Schneise der Verwüstung hinterlässt, das kühle Bier zum
Alkohol-Exzess, die wilde Grillwurst zum Flächenbrand und die Musik
zur Ruhestörung wird, werden die Einsatzkräfte tätig. Dadurch
schützen wir die Feiernden und natürlich auch die Unbeteiligten.

Jürgen Börner

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