POL-HH: 180326-1. Gemeinsamer Schwerpunkteinsatz der Polizei Hamburg und der Bundespolizeiinspektion Hamburg zur Taschendiebstahlsbekämpfung

Hamburg (ots) – Zeit: 25.03.2018, 00:00 bis 08:00 Uhr Ort:
Hamburg-St. Pauli

Am Sonntag führten Polizeibeamte der Region Mitte I mit eigenen
und unterstellten Kräften gemeinsam mit der Bundespolizei Hamburg
einen Schwerpunkteinsatz zur Taschendiebstahlbekämpfung im Bereich
des Vergnügungsviertels St. Pauli durch.

In der Zeit von 00:30 Uhr bis 02:30 Uhr wurden die Beamten auf
zwei Algerier (20, 33) aufmerksam, die sich offenbar für mitgeführte
Sachen von Lokalbesuchern interessierten. Eine konkrete Tathandlung
wurde von den Beamten allerdings nicht beobachtet. Um 02:30 Uhr wurde
beide Personen durch uniformierte Kräfte angehalten und kontrolliert.
Anhaltspunkte für eventuelle Taschendiebstähle konnten nicht
festgestellt werden. Der 20-Jährige wies sich mit gefälschten
Ausweisdokumenten aus. Zudem besteht der Verdacht des illegalen
Aufenthaltes. Der 20-Jährige wurde aus diesem Grund von
hinzugezogenen Ermittlern des Kriminaldauerdienstes der
Untersuchungshaftanstalt Hamburg zugeführt.

Um 03:35 Uhr erkannten Kräfte der Bundespolizei in der Erichstraße
eine männliche Person wieder, die als Täter einer räuberischen
Erpressung vom 16.03.2018 in einer Parfümerie in der Wandelhalle in
Betracht kommt. Bei dem Mann handelte es sich um einen 32-jährigen
Bulgaren. Von der Tat existieren Videoprints, die dem Tatverdächtigen
gezeigt wurden. Dieser erkannte sich selbst auf den Bildern wieder.
Durch Ermittler des für die Region Mitte I zuständigen LKA 114 wurde
der Tatverdächtige einem Haftrichter zugeführt, der einen Haftbefehl
erließ.

Ein 18-jähriger Marokkaner und zwei Algerier (19, 27) wurden von
Beamten der Bundespolizei dabei beobachtet, wie sie in der Reeperbahn
gemeinschaftlich versuchten, die Geldbörse aus der Handtasche einer
Frau zu entwenden. Da die Geschädigte dies bemerkte, konnte die Tat
allerdings nicht vollendet werden.

Im Anschluss verwickelten die drei mutmaßlichen Taschendiebe einen
Mann in ein Gespräch, lenkten ihn so offenbar ab und entwendeten den
Rucksack des Mannes. Die drei Männer entfernten sich in die
Seilerstraße und konnten hier vorläufig festgenommen werden. Auch in
diesem Fall übernahmen die Ermittler des LKA 114 die weitere
Sachbearbeitung. Die Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt und
nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen, da keine
Haftgründe vorlagen.

Um 05:40 wurde ein 21-jähriger Algerier nach dem Verdacht des
Taschendiebstahls angehalten und überprüft. Bei ihm konnte eine zuvor
entwendete Geldbörse aufgefunden werden, die vom Geschädigten
identifiziert wurde. Bei der weiteren Durchsuchung des Mannes wurden
drei Handys aufgefunden. Mindestens zwei der Handys stammen
vermutlich aus anderen Taten. Das LKA 114 übernahm auch in diesem
Fall die weitere Sachbearbeitung.

Die Polizei Hamburg und die Bundespolizei werden auch in Zukunft
Schwerpunkteinsätze zur Bekämpfung des Taschendiebstahls durchführen.

Uh.

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