BPOLI C: Bundespolizeiinspektion Chemnitz klärt in Schulen der Region über Gefahren des Bahnstroms auf

Bahnstrommodell im Einsatz in einer Schule - Foto: © Bundespolizeiinspektion Chemnitz

Chemnitz (ots) –

Immer wieder muss die Bundespolizei Bahnstromunfälle von Kindern
und Jugendlichen, die auf Waggons oder Strommasten geklettert sind,
verzeichnen. Die meisten Unfälle enden mit schwersten oder gar
tödlichen Verletzungen. Erst im August erlitt ein 22-jähriger in
Leipzig einen tödlichen Stromschlag.

Auch Vanessa aus Osnabrück überlebte einen Stromüberschlag nur
durch ein Wunder. Ihre Geschichte wurde, in Zusammenarbeit mit der
Bundespolizei, als Medienpaket für die Präventionsarbeit verarbeitet.
Es soll dazu beitragen, Kinder und Jugendliche über die vom Bahnstrom
ausgehenden tödlichen Gefahren aufzuklären.

Im Bereich der Bundespolizeiinspektion Chemnitz hat es noch keinen
schweren Bahnstromunfall gegeben. Damit das so bleibt, gehen Beamte
der Bundespolizeiinspektion Chemnitz, bereits zum vierten Mal, in
Schulen der Region, um über diese Gefahrenquelle aufzuklären.
Unterstützt werden die Beamten dabei von Kollegen der
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin und der Bundespolizeiinspektion
Düsseldorf. Diese sind mit einem Bahnstrommodell in Originalgröße
angereist. Es besteht aus einem Stromabnehmer, einer Elektrolok,
sowie zwei gekürzten Strommasten und den dazugehörigen
Stromleitungen. Ergänzt werden die Erläuterungen am Modell durch das
Medienpaket, welches bereits oben angesprochen wurde. Weiterhin wird
ein Präventionsfilm eingesetzt, welcher in experimenteller und
anschaulicher Art die besonderen Gefahren des Bahnstroms zeigt.

Erste Station am heutigen Tag ist die Sachsenring Oberschule in
Hohenstein- Ernstthal. Es werden dabei die Schüler der Klassenstufe 5
bis 10 über die besonderen Gefahren des Bahnstroms aufgeklärt.
Weiter geht es am 23.09.15 an die Gerhard- Hauptmann-Schule in
Limbach- Oberfrohna und am 24.09.15 in das G.-E.-Lessing-Gymnasium in
Hohenstein- Ernstthal. Letzte Station wird das Gymnasium in Burgstädt
sein.

Pressevertreter sind ausdrücklich eingeladen, über die
Bahnstrompräventionswoche der Bundespolizeiinspektion Chemnitz zu
berichten. Wegen einer Terminvereinbarung wenden Sie sich bitte an
unten angeführte Telefonnummer.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Chemnitz

Sylvia Fischer
Telefon: 0371 4615 119
E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
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