POL-UL: (UL) Ulm- Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ulm und des Polizeipräsidiums Ulm: Drogen im Gepäck.

Ulm (ots) – Wegen Verdacht des Drogenhandels sitzt ein 51-Jähriger
seit Sonntag im Gefängnis.

Der Mann machte am Samstag im Zug selbst auf sich aufmerksam:
Betrunken pöbelte er Mitreisende und den Zugbegleiter an, sodass der
die Bundespolizei rief. Die holten den Mann, der im Saarland zu Hause
ist, aus dem Zug und kontrollierten ihn. Auch seinen Rucksack nahmen
die Beamten ins Visier. Dabei stießen sie auf Rauschgift. Es stellte
sich heraus, dass der Mann 2,5 Kilogramm Heroin und etwa 400 Gramm
Kokain dabei hatte. Doch damit nicht genug. Die Beamten fanden auch
einen Führerschein. Den untersuchten sie und stellten fest, dass er
gefälscht ist. Die Sachen wurden sichergestellt. Die Ulmer
Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf. Anfang der Woche
durchsuchten Polizisten der Saarländer Polizei die Wohnung des
Mannes. Dort fanden sie weiteres Rauschgift und Geld. Auch dieses
Heroin und das Geld stellten die Beamten sicher. Der 51-Jährige wurde
noch am Sonntag dem zuständigen Richter am Amtsgericht Ulm
vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Ulmer Staatsanwaltschaft einen
Haftbefehl. Der Tatverdächtige befindet sich jetzt in einer
Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Polizei erstrecken sich
nun nicht nur darauf, woher der Mann das Rauschgift hatte. Die
Beamten interessiert auch, wem er es verkaufen wollte und ob es sich
bei dem gefundenen Geld in Höhe von mehreren Tausend Euro um
Dealergeld handelt.

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