POL-HG: Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und der Polizeipräsidiums Westhessen vom 08.02.2018

Bad Homburg v.d. Höhe (ots) – Verdacht eines Tötungsdeliktes

Bad Homburg, Niederstedter Weg, Donnerstag, 08.02.2018, gegen
02:35 Uhr

In der vergangenen Nacht ist ein 41-jähriger Asylbewerber bei
einem Tötungsdelikt in Bad Homburg ums Leben gekommen. Gegen 02:35
Uhr wurden drei Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft im Niederstedter
Weg durch Hilferufe auf die Tat aufmerksam. Die Hilferufe, die
plötzlich verstummten, konnten sie einem konkreten Zimmer zuordnen,
allerdings war die Tür des Zimmers verschlossen. Entsprechend war es
den Bewohnern nicht möglich weitere Feststellungen zu treffen,
woraufhin sie die Polizei verständigten. Durch die vor Ort
eintreffenden Polizeibeamten konnten durch ein Fenster des im
Erdgeschoss gelegenen Zimmers umfangreiche Blutspuren und darüber
hinaus auch eine Person auf dem Boden liegend festgestellt werden.
Nach gewaltsamer Öffnung des Zimmers konnte durch die
zwischenzeitlich vor Ort eingetroffenen Kräfte des Rettungsdienstes
nur noch der Tod des am Boden liegenden Mannes festgestellt werden.
Bei dem Opfer handelt es sich um einen 41-jähriger Asylbewerber,
pakistanischer Herkunft. Dieser war mutmaßlich aufgrund erheblicher
Gewalteinwirkung gegen seinen Kopf verstorben. Nach Angaben von
Zeugen lebte der 41-Jährige mit einem weiteren Bewohner in dem
Zimmer, der allerdings von den Beamten nicht vor Ort angetroffen
werden konnte. Durch weiter hinzugezogene Einsatzkräfte wurde der
Tatort nach eventuellen Spuren und dem augenscheinlich flüchtigen
Täter abgesucht. Bei der Suche kam auch ein Polizeihubschrauber zum
Einsatz. Darüber hinaus wurden auch Fahndungsmaßnahmen im
Innenstadtbereich von Bad Homburg durchgeführt. Nach ersten
Ermittlungen besteht ein Tatverdacht gegen den 27-jährigen
Mitbewohner des Opfers, bei dem es sich um einen ebenfalls aus
Pakistan stammenden Asylbewerber handelt. Die Ermittlungen werden
durch die Kriminalpolizei geführt. Weitere Auskünfte erteilt die
Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main.

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