HZA-HB: Zoll verhindert Zigarettenschmuggel Reisender mit über 5.000 Zigaretten im Reisegepäck erwischt

Bremen (ots) – Am Dienstag, 30. Januar 2018 stellte der Zoll am
Flughafen Bremen bei einem aus den Philippinen eingereisten
56-jährigen Mann über 5.000 unversteuerte Zigaretten sicher. Der
Reisende begab sich wahrheitswidrig unmittelbar nach Ankunft in den
grünen Kanal für anmeldefreie Waren, wurde aber vom Zoll angehalten.
Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Zöllner die
Zigaretten im Reisegepäck. Als Schmuggelgrund nannte der Mann
Geldsorgen. Er wollte die Zigaretten hier in Deutschland an Bekannte
gewinnbringend weiter verkaufen.

„Bei einer solch großen Menge an Zigaretten leiten wir sofort ein
Steuerstrafverfahren ein „, erläutert Jörg Winterfeld, Leiter des
Hauptzollamts Bremen. „Sobald Waren beim Zoll nicht angemeldet werden
und die Grenze von 250,00 Euro an zu zahlender Steuer überschritten
wird, kommt es auf jeden Fall zur Anzeige. Bis zu dieser Grenze
können wir vor Ort einen Zuschlag in Höhe der Steuern erheben“, so
Winterfeld weiter.

Trotz Sicherstellung der Zigaretten muss er auch noch die Steuer
in Höhe von fast 900,00 Euro entrichten. Die Zigaretten wird er
dennoch nicht wiederbekommen, da unversteuerte Tabakwaren in
Deutschland nicht verkehrsfähig sind. Der Ausgang des Strafverfahrens
bleibt abzuwarten.

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