BPOLI KLT: Finger weg von verbotenen Feuerwerkskörpern – Bundespolizei Klingenthal warnt erneut mit Plakaten

Plakat - Foto: © Bundespolizeiinspektion Klingenthal

Klingenthal (ots) –

Mit Beginn des letzten Monats im Jahr nimmt die „Böllersaison“
wieder Fahrt auf, bei der vermehrt illegale Pyrotechnik nach
Deutschland verbracht wird.

Dabei handelt es sich um Feuerwerkskörper, deren Ungefährlichkeit
bei sachgerechtem Umgang durch autorisierte Stellen nicht geprüft
wurde und die deshalb auch keine entsprechende Kennzeichnung
aufweisen. Darüber hinaus geht es um Kategorien von Feuerwerk, für
die in Deutschland eine behördliche Erlaubnis vonnöten ist, um damit
umgehen zu dürfen.

Erfahrungsgemäß steigt dann auch bei der Bundespolizeiinspektion
Klingenthal die Zahl derartiger Feststellungen, die als
Ordnungswidrigkeit geahndet oder als Straftat verfolgt werden. Zudem
werden Personen, bei denen diese Pyrotechnik sichergestellt wird,
auch die Kosten der Vernichtung und Entsorgung auferlegt.

Deshalb hat diese Dienststelle in ihrem Zuständigkeitsbereich
zwischen Johanngeorgenstadt im Erzgebirge und dem vogtländischen
Schönberg erneut eine Plakataktion entlang grenzüberschreitender
Straßenverbindungen durchgeführt. Seit dieser Woche sind sie also
kurz vor der Grenze wieder zu sehen, wenn man mit dem Auto von
Deutschland nach Tschechien fährt.

Dabei soll die doppeldeutige Aufforderung „Finger weg von
verbotenen Feuerwerkskörpern!“ nicht nur vor rechtlichen, sondern vor
allem auch gesundheitlichen Folgen warnen. Alljährlich sind in der
gesamten Bundesrepublik verstärkt in der Zeit des Jahreswechsels
Unfälle mit oft gravierenden Folgen zu verzeichnen, die durch solche
Artikel verursacht werden.

Darum rät die Bundespolizei grundsätzlich vom Kauf dieser
Gegenstände im benachbarten Ausland ab. Wer dennoch darauf nicht
verzichten will, sollte sich im Vorfeld genau informieren, was
erlaubt ist und was nicht.

Die Bundespolizeiinspektion Klingenthal wird besonders in den
kommenden Wochen bei ihren stichprobenartigen Kontrollen entlang der
deutsch-tschechischen Grenze diese Problematik im Blick haben.

Rückfragen bitte an:

Eckhard Fiedler
Bundespolizeiinspektion Klingenthal
Telefon: 037467-281105 Mobil: 0151/649 748 47
E-Mail: bpoli.klingenthal.controlling@polizei.bund.de
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