IM-MV: Stralsund investiert in Schulen Minister Caffier: Fördermittel entlasten städtischen Haushalt

Schwerin (ots) – Die Grundschule „Ferdinand von Schill“ im
Stralsunder Stadtteil Grünhufe soll umfassend saniert werden. Das
Gebäude stammt aus dem Jahr 1989, die Fenster sowie Eingangs- und
Rauchschutztüren wurden bereits mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket
2010 erneuert, ansonsten wurden ausschließlich Reparatur- und
Verschönerungsarbeiten durchgeführt.

Saniert werden jetzt der komplette Innenbereich sowie die Fassade.
Darüber hinaus erfolgt die Erneuerung der Dacheindeckung. Beide
Schulteile erhalten einen barrierefreien Zugang und je ein
Behinderten-WC.

„Ich freue mich, dass wir mit einer Sonderbedarfszuweisung in Höhe
von 537.000 Euro unterstützen können und den Haushalt der Hansestadt
Stralsund damit entlasten“, sagte Lorenz Caffier heute bei der
Übergabe des Bewilligungsbescheids an den Oberbürgermeister Dr.
Alexander Badrow. „Das Innenministerium hat im laufenden Jahr auf den
ständig steigenden Bedarf an Förderungen im Bereich Aus- und Neubau
von Schulen und Kita reagiert und im Rahmen eines Sonderprogramms des
Landes rund 10 Mio. EUR für insgesamt neun Projekte zusätzlich
bereitgestellt“.

Insbesondere werden mit diesen Mitteln Standorte gefördert werden,
an denen es Mehrfachbedarfe gibt. Zu den geförderten Schulprojekten
gehören der Neubau einer Grundschule in Schwerin, der Umbau einer
Berufsschule in Neubrandenburg sowie die Sanierungen der Grundschule
„Ferdinand von Schill“ in Stralsund einer Grundschule in Wismar sowie
einer Regionalschule in Sassnitz. Auch zwei Kita-Projekte in Warin
und Bad Kleinen werden durch diese zusätzlichen Mittel gefördert.
Minister Caffier verweist jedoch darauf, dass der Investitionsbedarf
für die kommunalen Schulträger insbesondere für Sanierungen sowie Um-
und Ausbau in den nächsten Jahren weiterhin sehr groß sein wird.
Allein die Umsetzung der INKLUSION an den Schulen wird erhebliche
zusätzliche finanzielle Mittel erfordern. Das Land werde daher im
Rahmen der interministeriellen Zusammenarbeit die Fördermöglichkeiten
bündeln und das Fördervolumen durch Landesmittel aus dem neu zu
bildenden Strategiefonds sowie Bundesmittel aus dem
Kommunalinvestitionsfonds erhöhen.

Rückfragen bitte an:

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Marion Schlender
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