BPOLD-BBS: Allgemeinverfügung der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt anlässlich der Fußballspielbegegnung zwischen dem Kieler SV Holstein und dem F.C. Hansa Rostock am 06. Mai 2017 in Kiel

Kiel/ Rostock/ Bad Bramstedt (ots) –

Am Samstag, den 06.05.2017, findet in Kiel das Fußballspiel
zwischen dem Kieler SV Holstein und dem F.C. Hansa Rostock statt.
Anlässlich dieser Begegnung spricht die Bundespolizei ein Verbot über
die Mitnahme und Benutzung von Glasflaschen und Dosen,
pyrotechnischen Gegenständen, Vermummungsgegenständen und
Schutzbewaffnung in Zügen und auf Bahnhöfen (siehe angefügtes
pdf-Dokument) aus.

Die Mitnahme- und Benutzungsverbote gelten am kommenden Samstag,
den 06.05 2017, im Zeitraum von 05:00 Uhr bis 23:00 Uhr.

Der Geltungsbereich umfasst die Bahnstrecken von

– Rostock über Bad Kleinen, Lübeck nach Kiel,
– Rostock über Schwerin, Büchen, Lübeck nach Kiel,
– Rostock über Güstrow, Lübeck, Hamburg Hbf nach Kiel,
– Rostock über Schwerin, Hamburg Hbf nach Kiel

und zurück für bestimmte Zugverbindungen, die dem beigefügten
pdf-Dokument entnommen werden können.

Diese Verfügung gilt für alle Personen, die die genannten
Zugverbindungen in dem entsprechenden Zeitraum nutzen und gilt auch
während des Umstiegs auf den jeweiligen Bahnsteigen und Bahnhöfen/
Haltepunkten.

Die Erfahrung bei brisanten Fußballspielen hat gezeigt, dass
insbesondere Glasbehälter von gewaltbereiten und zum Teil
alkoholisierten Fußballfans als Wurfgeschosse gegen Reisende,
friedliche Fans und Polizeibeamte eingesetzt werden. Nicht zuletzt
bilden zerbrochene Glasbehälter und Flaschen ein deutlich erhöhtes
Verletzungsrisiko für Reisende und Besucher des Spiels. Die Gefahr,
die von pyrotechnischen Gegenständen ausgeht, ist mittlerweile
hinlänglich bekannt. Nicht selten tragen betroffene Personen schwere
Verletzung davon.

Das ausgesprochene Verbot wird am Spieltag durch die Einsatzkräfte
der Bundespolizei überwacht. Bei Zuwiderhandlungen kann ein
Zwangsgeld in Höhe von 250 Euro erhoben werden. Die Bundespolizei
bittet alle Reisende, sich auf diese Besonderheiten bei der Planung
und Durchführung ihrer Reise einzustellen. Es sollten ggf. auch
Alternativen zur An- und Abreise geprüft werden.

Die Allgemeinverfügung der Bundespolizei kann im Anhang als auch
auf der Internetseite der Bundespolizei unter www.bundespolizei.de
eingesehen werden.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt
Raaberg 6
24576 Bad Bramstedt
Matthias Menge
Telefon: 04192-502-1010 o. Mobil: 0170/5524591
Fax: 04192-502-9020
E-Mail: matthias.menge (a) polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.

Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.

Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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