POL-GI: Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kassel und des Polizeipräsidiums Mittelhessen vom 24. März 2017:

Gießen (ots) – Festnahme im Bahnhof bei gemeinsamer Fahndung der
Bundespolizeiinspektion Kassel und der Polizeidirektion Gießen

Gießen / Landkreis Gießen

Mit gutem Ergebnis endete Mittwochnachmittag der bereits fünfte
gemeinsame Fahndungstag von Beamten der Bundespolizeiinspektion
Kassel und der Polizeidirektion Gießen im und um den Bahnhof der
Universitätsstadt sowie auf Bahnstrecken in den Regionen Gießen und
Marburg. In sieben Zügen fanden Kontrollen statt.

„Wir wollen an unserer erfolgreichen und gemeinsamen
Fahndungsarbeit festhalten!“, sagte Polizeioberrätin Sonja
Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel.

Eine Festnahme und über 110 Kontrollen Die Festnahme erfolgte
durch Beamte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der
Bundespolizeidirektion Koblenz. Ein 25-jähriger Albaner, der mit
Haftbefehl zur Strafvollstreckung ausgeschrieben war, ging den
Beamten ins Netz. Erste Ermittlungen ergaben, dass sich der Mann seit
August 2016 unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Die weiteren Maßnahmen
trifft die in diesem Fall zuständige Ausländerbehörde in Aachen. In
drei weiteren Fällen leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen
Betrugs, Erschleichens von Leistungen und unerlaubten Aufenthaltes
ein.

Zahlreiche Kontrollen In der mehrstündigen Fahndungsaktion wurden
gestern über 110 Personen überprüft sowie zahlreiche Gegenstände
durchsucht bzw. fahndungsmäßig überprüft. Die Polizisten konnten
weiterhin einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz feststellen.
Hierzu ermittelt die Polizei in Gießen.

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