BPOLI KLT: Das vergangene Wochenende aus Sicht der Bundespolizeiinspektion Klingenthal

Warteraum im Hauptbahnhof Zwickau nach Verunreinigung durch einen 32-jährigen Deutschen - Foto: © Bundespolizeiinspektion Klingenthal

Klingenthal/Plauen/Zwickau/Johanngeorgenstadt (ots) –

Am vergangenen Wochenende bearbeiteten die Beamten der
Bundespolizeiinspektion Klingenthal zahlreiche Delikte in ihrem bahn-
und grenzpolizeilichen Zuständigkeitsbereich. Am Bahnhof im
vogtländischen Adorf nahmen die Einsatzkräfte am Samstag zwei
unbegleitete minderjährige Jugendliche aufgrund einer entsprechenden
Ausschreibung im polizeilichen Fahndungsbestand in Gewahrsam. Die
beiden Afghanen wurden an das Polizeirevier Auerbach/V. übergeben. Im
oberen Bahnhof Plauen kontrollierten Bundespolizisten am selben Tag
einen 48-jährigen Deutschen, gegen den wegen eines nicht gezahlten
Bußgeldes in Höhe von 15 Euro eine zweitägige Erzwingungshaft
angeordnet war. Der Betroffene zahlte vor Ort auch die
Verfahrenskosten in Höhe von 44,50 Euro und blieb auf freien Fuß.
Auch in Freiheit blieb am Samstag ein 27-jähriger Pakistani, den
Beamte der gemeinsamen Fahndungsgruppe von Bundes- und Landespolizei
in Klingenthal überprüften und dabei einen Vollstreckungshaftbefehl
wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort feststellten. Der Mann
beglich die Geldstrafe von 500 Euro und ersparte sich damit eine
Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen. Nicht alltäglich ist, dass ein
Verurteilter bei der Bundespolizei erscheint und eine Geldstrafe dort
entrichtet. So geschehen am heutigen Morgen, als ein 35-jähriger
Tscheche in der Klingenthaler Dienststelle vorstellig wird, um eine
Geldstrafe in Höhe von 900 Euro zuzüglich 95,50 Euro Verfahrenskosten
zu begleichen. Ersatzweise wären durch ihn 180 Tage Freiheitsstrafe
wegen besonders schweren Diebstahls zu verbüßen gewesen. Verstöße
gegen die Abgabenordnung stellten Bundespolizisten am Samstag und
Sonntag in drei Fällen in Johanngeorgenstadt fest. Dabei wurden
insgesamt 3.600 Stück Zigaretten ohne Steuerbanderole sichergestellt,
die aus Tschechien stammen. Beschuldigte dieser Straftaten sind zwei
syrische Staatsangehörige im Alter von 23 und 32 Jahren sowie ein
20-jähriger Deutscher. Ebenfalls in Johanngeorgenstadt wurden zwei
Verstöße gegen das Waffengesetz registriert. Hier stellten die
Beamten am Sonntag bei zwei Deutschen im Alter von 32 und 34 Jahren
jeweils ein als Taschenlampe getarntes Elektroimpulsgerät fest und
zogen diese auch aus Tschechien stammenden Gegenstände ein. Bislang
unbekannte Täter sind für zwei festgestellte Sachbeschädigungen
mittels Graffiti verantwortlich. In Crimmitschau wurden dabei auf
einer Fläche von etwa 10 Quadratmeter die Wände der
Bahnsteigunterführung des dortigen Haltepunktes besprüht, in Treuen
betraf dies die Stützmauer der Bahnbrücke über die BAB 72 auf einer
Fläche von circa 16 Quadratmetern. Am gestrigen Sonntagmorgen
randalierte ein 32-jähriger Deutscher in der Wartehalle im
Hauptbahnhof Zwickau. Eintreffende Bundespolizisten attackierte der
Mann nach einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nur verbal,
sondern auch körperlich, wobei es zu keinen Verletzungen sowohl beim
Beschuldigten, als auch bei den eingesetzten Beamten kam. Der Mann
wurde gefesselt zur Bundespolizeiwache verbracht und nach Abschluss
aller notwendigen polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß
gesetzt. Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde
erstattet. Schließlich wurde am Wochenende noch bei der Kontrolle
dreier Tschechen im Alter von 32, 42 und 43 Jahren in
Johanngeorgenstadt die Menge von etwa 0,7 Gramm kristalliner Substanz
fest- und sichergestellt und deshalb der Verstoß gegen das
Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Ein Deutscher erhielt wegen
falscher Namensangabe im Rahmen einer Identitätsfeststellung eine
Ordnungswidrigkeitsanzeige. Die gemeinsame Fahndungsgruppe brachte
gegen einen 32-jährigen Deutschen, dem die Fahrerlaubnis in
Deutschland entzogen ist und der bei einer Kontrolle in Klingenthal
einen polnischen Führerschein vorwies, die Straftat des Führens eines
Kfz ohne erforderliche Erlaubnis zur Anzeige. Insgesamt fertigten die
Beamten der Bundespolizeiinspektion Klingenthal am vergangenen
Wochenende 6 Strafanzeigen wegen Erschleichen von Leistungen, weil
Personen in Zügen auf der Sachsen-Franken-Magistrale ohne
erforderliches Ticket unterwegs waren. Hierbei handelte es sich
ausschließlich um Asylbewerber unterschiedlicher Nationalität. Und
schlussendlich wurden bei zwei Personenkontrollen am vergangenen
Freitag noch Fahndungsausschreibungen zum Zweck der Feststellung
einer ladungsfähigen Anschrift bearbeitet. Betroffen davon war in
Klingenthal ein 23-jähriger Syrer sowie in Zwickau ein 45-jähriger
Deutscher.

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Eckhard Fiedler
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