POL-OLD: Boris Pistorius zu Besuch an Bord der Wasserschutzpolizei +++ Niedersachsen investiert 1,7 Millionen Euro +++ Küstenboot „W3“ moderner und umweltfreundlicher

Oldenburg (ots) –

Der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris
Pistorius, besuchte heute (9. Februar 2017) das große Küstenboot „W3“
der Wasserschutzpolizei in Cuxhaven.

Bei einer Ausfahrt überzeugte sich der Minister von der
Leistungsfähigkeit der „W3“, die in einer mehr als einjährigen
Werftliegezeit auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden
ist.

„Mit der Rundummodernisierung der „W3“ als neuem Flaggschiff
unserer Wasserschutzpolizei haben unsere Beamtinnen und Beamten
optimale Technik für die wichtigen polizeilichen Aufgaben auf dem
Wasser und an der Küste. Die Wasserschutzpolizeien der Küstenländer
arbeiten intensiv zusammen. Auch dabei spielt die „W3“, die ja
gemeinsam durch die Bundesländer Bremen und Niedersachsen genutzt
wird, eine enorme Rolle“, so Minister Pistorius heute an Bord der
„W3“.

Polizeipräsident Johann Kühme betonte die gute Zusammenarbeit der
Polizeidirektion Oldenburg und der Polizei Bremen. „Nicht nur auf dem
Lande arbeiten wir für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger mit
der Polizei Bremen ausgezeichnet zusammen, beispielsweise in der
Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Bremen-Oldenburg (GEBO) und der
Gemeinsamen Analysestelle (GASt). Auf dem Wasser findet diese
hervorragende Zusammenarbeit ihre Fortsetzung.“

Das große Küstenboot der Wasserschutzpolizei ist nicht nur
moderner geworden, sondern durch den Einbau von zwei neuen
Schiffsmotoren und der Modernisierung der Abgasanlage auch
umweltfreundlicher. Durch weitere Umbaumaßnahmen konnte der
Aktionsradius der „W3“ im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer
vergrößert werden. Das Schiff ist leichter als vor dem Umbau und
erhielt einen weiteren Kühlkreislauf, wodurch das Befahren von
flacheren Küstenregionen ermöglicht wird. Zusammen mit einem
leistungsfähigen Beiboot ist die „W3“ heute das modernste, seegängige
Dienstboot im Bundesland Niedersachsen.

Durch die „W3“ ist es möglich, die Sicherheit und Leichtigkeit des
Schiffverkehrs, die schifffahrtsverkehrsrechtlichen Vorschriften und
die Einhaltung der Kollisionsverhütungsregeln im Küstenmeer bis zur
zwölf Seemeilengrenze zu überwachen.

Seit dem 1. Mai 2011 wird das große Küstenboot von der
Wasserschutzpolizei Niedersachsen und der Wasserschutzpolizei Bremen
gemeinsam genutzt und abwechselnd gefahren. Der Heimathafen der „W3“
ist Wilhelmshaven. Von der dortigen Wasserschutzpolizeistation aus
unternimmt die Besatzung, die mindestens aus vier Polizistinnen und
Polizisten sowie einem Maschinenleiter besteht, sowohl eintägige als
auch mehrtägige Streifenfahrten im Nationalpark Niedersächsisches
Wattenmeer.

Die Wasserschutzpolizeiinspektion gehört zur Polizeidirektion
Oldenburg und besteht neben einem Führungsstab aus den Stationen
Emden, Wilhelmshaven, Stade und Brake. Darüber hinaus wird die
Gemeinsame Leitstelle der Wasserschutzpolizeien der Küstenländer im
Gemeinsamen Lagezentrum See innerhalb des Maritimen
Sicherheitszentrums betrieben.

Die Wasserschutzpolizeistationen im Binnenland (Meppen, Nienburg,
Hannover und Scharnebeck) gehören organisatorisch zu den jeweiligen
Polizeidirektionen.

Im Niedersächsischen Küstenmeer ist die Wasserschutzpolizei von
den niederländischen Hoheitsgewässern bis zu den angrenzenden
Bundesländern Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein u.a. für die
Überwachung der vielfältigen Vorschriften im Schiffsverkehr
verantwortlich und übernimmt neben den Aufgaben der Gefahrenabwehr
die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf See.

Daten des großen Küstenbootes „W3“:

Baujahr: 2000 Werft: Faßmer GmbH & Co KG an der Weser Länge: 30,10
Meter Breite: 6,90 Meter Tiefgang: 2,20 Meter Verdrängung: 131 Tonnen
Geschwindigkeit: 19 Knoten Antrieb: 2 x 2000 PS

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Vicky Fricke
Mathias Kutzner

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