BPOLD STA: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Bundespolizeiinspektion Dortmund-Smartphone unterschlagen-Diebstahlssoftware lokalisierte Standort und fotografierte Tatverdächtigen

Dortmund – Aachen (ots) –

Das eine Anti-Diebstahl-Software trotz aller
datenschutzrechtlicher Bedenken sinnvoll seien kann, zeigt der Fall
eines abhandengekommenen Smartphones, welches Einsatzkräfte der
Bundespolizei in Dortmund sicherstellen konnten.

Ein 29-jähriger Aachener hatte das hochwertige Gerät am 05.
Dezember 2016 beim Verlassen eines ICE im Duisburger Hauptbahnhof
vergessen. Sofort hatte er sein Smartphone von einem Münztelefon
angerufen und die Person am anderen Ende gebeten, sein Eigentum an
einen Bahnmitarbeiter zu übergeben.

Dieser Bitte kam der Finder jedoch nicht nach. Über die von ihm
installierte Anti-Diebstahls-Software erhielt er erstmals am 12.
Dezember den Hinweis, dass sich das Gerät in Dortmund eingeloggt
hatte. Zudem fotografierte die Software den Nutzer des Geräts und
übermittelte das Bild an den Aachener.

Auf Grund der Erkenntnisse zum Standort des Smartphones sowie des
Lichtbilds des mutmaßlichen Tatverdächtigen, beantragte die
zuständige Dortmunder Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss
beim Amtsgericht.

Daraufhin konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei das Gerät in
einer Dortmunder Wohnung sicherstellen. Gegen den Mieter, einem
41-jährigen Dortmunder, richten sich nun die weiteren Ermittlungen
wegen des Verdachts der Unterschlagung.

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