BPOL-FL: Gemeinsame Pressemeldung der Bundespolizeiinspektionen Kiel und Flensburg – Falsche „Fahrkartenprüfer“ in Zügen unterwegs

Kiel/Flensburg (ots) – Am Montag, 15.08.2016 gaben sich drei
Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren in einer Regionalbahn als
„Fahrkartenprüfer“ aus und kontrollierten bei den Reisenden die
Fahrscheine. Dumm war nur, dass sie dabei an einen leitenden
Mitarbeiter der Deutschen Bahn gerieten. So flog der Schwindel auf.

Der Mitarbeiter der Deutschen Bahn wurde von den vermeintlichen
„Fahrkartenprüfern“ in der Regionalbahn von Kiel kurz vor Einfahrt in
den Bahnhof Neumünster angesprochen. Diese verlangten von ihm, wie
auch zuvor von diversen anderen Reisenden, einen Fahrschein. Als sie
bemerkten, wen sie da kontrollieren wollten, ließen sie von ihrem
Vorhaben ab.

Auf dem Bahnsteig in Neumünster warteten schon die
zwischenzeitlich verständigten Beamten der Bundespolizei und nahmen
die drei „Experten“ in Empfang. Nach einer kurzen Befragung gaben sie
den Verstoß zu. Alle drei wurden wegen Betruges angezeigt.

Die Deutsche Bahn und die Bundespolizei raten in solchen Fällen:

– Fahrkartenprüfer müssen sich in jeden Fall mit einem Ausweis
legitimieren können.

– Es ergeht immer eine schriftliche Zahlungsaufforderung, sollten
Reisende ohne Fahrschein angetroffen werden.

Im Zweifelsfall nicht bar zahlen!

– Sollte es zu Unstimmigkeiten kommen, die Polizei rufen.

Da unbekannt ist, wie oft und wo diese Betrugsmasche bereits
Erfolg hatte, bittet die Bundespolizei um Hinweise von eventuell
Betroffenen. Nutzen Sie dazu bitte die kostenfreie Hotline unter der
Rufnummer 0800 6 888000.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Heiko Kraft
Telefon: 0461/3132 105
Mobil: 0160/8946178
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