FW-Erkrath: Wohnungsbrand in Erkrath-Unterfeldhaus forderte zwei Verletzte

Wohnungsbrand Millrather Weg - Foto: © Feuerwehr Erkrath



Erkrath (ots) –

Dienstag, 18.10.2016, 14:34 Uhr Millrather Weg, Unterfeldhaus

Die Feuerwehr Erkrath wurde um 14:34 Uhr mit dem Alarmstichwort
Dachstuhlbrand zum Millrather Weg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt
zur Einsatzstelle teilte die Leitstelle Mettmann dem Einsatzleiter
mit, dass bereits mehrere Notrufe eingegangen und voraussichtlich
noch Personen in der Brandwohnung wären.

Beim Eintreffen brannte eine Dachgeschosswohnung in einem
dreigeschossigen Mehrfamilienhaus bereits in voller Ausdehnung und
die Flammen schlugen aus zwei Fenstern einer Dachgaube. Ein
Hausbewohner hatte den Mieter der Brandwohnung bereits zum
Hauseingang gebracht. Der 54-jährige Mann hatte schwerste
Brandverletzungen und wurde umgehend, noch vor dem Wohnhaus durch den
Notarzt der Feuerwehr Hilden sowie dem Rettungsdienst der Feuerwehr
Erkrath notärztlich versorgt. Zur Brandbekämpfung wurde ein C-Rohr
durch einen mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Trupp im Innenangriff
eingesetzt. Weiterhin wurde ein C-Rohr im Außenangriff vom
Rettungskorb der Drehleiter vorgenommen um einen Flammenüberschlag
auf den Dachstuhl zu verhindern, was letztendlich auch gelang.
Während der Brandbekämpfung im Innenangriff konnten die Einsatzkräfte
einen 63-jährigen Mann aus der Nachbarwohnung retten und brachten
diesen mit einer Brandfluchthaube in Sicherheit. Der Mann erlitt eine
Rauchgasintoxikation und wurde mit dem zweiten Rettungswagen der
Feuerwehr Erkrath und dem Notarzt der Feuerwehr Mettmann zum
Krankenhaus Mettmann transportiert. Aufgrund der schweren
Verletzungen des Brandopfers aus der Brandwohnung wurde ein
Rettungshubschrauber nachgefordert, dieser transportierte den
Patienten in eine Spezialklinik für Brandverletzte nach Duisburg.

Die Brandbekämpfung konnte erfolgreich durchgeführt und auf die
Brandwohnung beschränkt werden. Aufgrund von großen Brandlasten in
der Wohnung war es erforderlich, dass Teile der Einrichtung und des
Hausrates zum Ablöschen aus der Wohnung entfernt werden mussten.
Diese zeitintensive Arbeit wurde durch mehrere Atemschutztrupps mit
Hilfe einer Wärmebildkamera im Wechsel durchgeführt. Von der
Drehleiter aus wurde der Dachstuhl auf Glutnester, ebenfalls unter
Einsatz einer Wärmebildkamera, kontrolliert. In der Frühphase des
Einsatzes wurde auch im Dachgeschoss des Nachbarhauses ein weiteres
C-Rohr zur Sicherung vorgenommen um eine Ausbreitung des Brandes im
Dachstuhl verhindern zu können. Eine Wasserabgabe war jedoch nicht
erforderlich. Der Feuerwehreinsatz konnte um ca. 17:35 Uhr vor Ort
abgeschlossen werden. Die Aufrüstung der Fahrzeuge und die Reinigung
der Einsatzgeräte sowie der Einsatzbekleidung werden wohl noch einige
Stunden im Anspruch nehmen.

Die vier Wohnungen des Brandgeschosses sowie die Wohnung im
Spitzboden sind aufgrund der Rauchgasablagerungen zurzeit nicht mehr
bewohnbar. Die Hausverwaltung kümmerte sich um die Unterbringung der
Mieter, die nicht mehr in Ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Die
Brandwohnung wurde von der Polizei gesperrt. Die Brandursache steht
noch nicht fest. Es entstand Sachschaden in einem hohen fünfstelligen
Bereich.

Im Einsatz waren alle drei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr
Erkrath, die hauptamtliche Wache, die Notärzte der Feuerwehren
Mettmann und Hilden, beide Rettungswagen der Feuerwehr Erkrath sowie
der Rettungswagen der Feuerwehr Mettmann und der Rettungshubschrauber
Christoph 9 aus Duisburg.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Erkrath
Markus Steinacker
Telefon: 02104 / 3031 – 151
E-Mail: markus.steinacker@feuerwehrerkrath.de
www.feuerwehrerkrath.de
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