«Schnittl@uch»
Die Kolumne von Thomas C. Pühringer
Wieso kann ein Staat so "neger" sein?
Es geht nicht nur immer um Griechenland oder Portugal
Wien / Österreich (24PR-tcp). So viel Steuern wie noch nie, werden laut Tagespresse bezahlt. Umgekehrt - so viel Geld hat der Staat noch nie in einem Jahr eingenommen und trotzdem schafft es die Politik immer wieder noch weniger im Säckel zu haben.
Wenn die internationalen Statistiken herangezogen werden, ist festzustellen, dass z.B. auch Österreich ein ganz schöner Schuldenb... ist. Das ist aber unfair gegenüber seinen Bürgern. Die schaffen es trotz der Herrschaften im Finanzministerium zu sparen und dann obendrein auch noch etwas von Herzen gern zu geben oder Geld für Unnötiges zu verprassen. Ein Spendenrekord jagd den anderen. Kurz nach Licht ins Dunkle bebte die Erde in Japan. Es folgt der Tsunami und dann auch noch Fukushima. Wer hat wieder finanziell geholfen? Der Bürger. Ah, und dann ist ja jedes Jahr Silvester. Wer nicht gerade in der Südsee urlaubt, der verpulvert Wahnsinnssummen in Sekt, Kaviar und Knallkörper. Darüber hinaus stellte die Nationalbank zu Jahresende fest, dass nach zwölf Jahren Euro noch immer zig Milliarden Schilling irgendwo im Umlauf sind. Also sollte sich der Staat einmal ein Beispiel an seinen Opferlämmern nehmen.
Ein wenig Luxus und trotzdem nicht pleite. Andererseits ist anscheinend noch genug in den Brieftaschen, die der Finanzminister plündern könnte. Steuerreform - so ein Unfug ... damit sollen die Steuern nur noch mehr erhöht werden.
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