Schwesig attackiert die FDP
Hamburg (dapd). Die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig hat der FDP Parteitaktik bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten vorgeworfen. Die Liberalen hätten nicht aus Überzeugung gehandelt, sagte Schwesig am Montag dem Hörfunksender NDR Info. Der angeschlagenen Partei sei es vielmehr darum gegangen, sich wiederzubeleben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich nach Ansicht von Schwesig von der FDP erpressen lassen. Den Konsenskandidaten von Union, FDP, SPD und Grünen, Joachim Gauck, bezeichnete die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern als "Bundespräsidenten der Herzen", der nun zwischen Politik und Bürgern Brücken bauen könne.
(dapd nachrichtenagentur)
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