Piraten wollen keine Freikarten mehr annehmen
Rechtsexperten bewerteten die Annahme von Freikarten nicht als strafbar, aber als fragwürdig
Berlin (dapd-bln). Die Piratenfraktion will keine Freikarten von Hertha BSC oder der Berliner Philharmonie mehr annehmen. Fraktionsgeschäftsführer Martin Delius bat Parlamentspräsident Ralf Wieland (SPD), alle der Fraktion zustehenden derartigen Kontingente an den jeweiligen Veranstalter zurückzugeben, wie ein Fraktionssprecher am Freitag mitteilte.
"Wir haben uns als Fraktion zu diesem Schritt entschieden, da uns die Parteibasis mit einem eindeutigen Meinungsbild dazu aufgefordert hat", hieß es. Rechtsexperten bewerteten die Annahme von Freikarten nicht als strafbar, aber als fragwürdig. Den Berlinern sei zudem nicht zu erklären, warum Abgeordnete mit solchen Tickets und mit VIP-Plätzen beschenkt würden.
(dapd nachrichtenagentur)
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