Donnerstag, 17. Mai 2012 | Internetzeitung
 
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Macho contra Softie

Hormonelle Irrungen und Wirrungen

Deutschland (24PR-ebb). Die Universität von Nottingham hat heraus gefunden, dass Frauen weniger von einem athletischen Körper bei Männern beeindruckt werden als von einem goldbronzenen Gesicht. Nun mag man sich fragen, für welche Banalitäten da Forschungsmittel eingesetzt werden, aber ich bin dankbar, liefern mir diese Ergebnisse doch ein herrliches Thema für den heutigen Tag.

Wie bekommt man einen goldbronzenen Teint?

Ich sage nur Möhren, Möhren und noch einmal Möhren, in jedem Aggregatzustand: Geraspelt, gerieben, gepresst, gekocht, roh oder tiefgefroren als Eis am Stiel ohne Stiel, quasi.

Auch auf die Gefahr hin, dass spätestens Morgen sämtliche Möhren und die mit pürierten Möhren gefüllten Babygläschen ausverkauft sind und etliche Kleinkinder wochenlang auf diese gesunde Kost verzichten müssen, gebe ich gerne diesen Tipp.

Fitnessstudios werden in Möhrenbars verwandelt, denn Mann ist ja immer dankbar, wenn er einen zuverlässigen Hinweis bekommt, wie die holde Weiblichkeit zu erobern ist.

Dabei wird ein entscheidender Faktor oft vernachlässigt: Die Anti-Baby-Pille!

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen in ihren fruchtbaren Tagen dem Machotypen den Vorzug geben, der durch sein ëußeres starke Gene repräsentiert.

Hat die Befruchtung stattgefunden, schwenken Frauen dann zum Softietypen um, denn Frau will ja samt Kind gehegt und gepflegt werden.

Hier kommt nun die Pille ins Spiel, die dem Frauenkörper während der Einnahme suggeriert, bereits schwanger zu sein, mit der Folge, dass Softies immer hoch im Kurs und Machos eben im Regen stehen.

Dieser künstliche Eingriff in hormongesteuerte Vorgänge hat dazu geführt, dass in der Männerwelt das reinste Chaos herrscht, was das Rollenverständnis betrifft.

Der breitschultrige, schmalhüftige Macher ist immer weniger gefragt, außer bei Frauen, die eben auf anderem Wege verhüten.

Softies werden bevorzugt geheiratet und wenn Frau während der Ehe die Pille absetzt, schmachtet sie zwar in den gewissen Tagen den Kerlen mit den besseren Genen hinterher, muss sich aber, wenn sie sich ihres Eheschwurs bewusst bleibt, mit dem heimischen Schmusekater paaren.

Auf diese Weise werden die Machogene nach und nach heraus gemendelt, es sei denn, Kuckuckskinder bekommen die Überhand.

Während der fruchtbaren Tage, sind fremd gehende Frauen somit rein hormonell entschuldigt.

Hier kommt jetzt die Gesichtsfarbe zum Zuge. Selbst der softeste Softie erscheint mit goldbronzenem Teint wie ein griechischer Gott, denn anders kann ich mir die Forschungsergebnisse nicht erklären.

Wie im Tierreich gehen die Menschenmännchen dazu über, mit prächtigen Farben zu beeindrucken, was enorme Auswirkungen auf die Kosmetikindustrie haben wird, denn in Zukunft wird sich keine Frau mehr schminken müssen. Das übernehmen dann die Männer!

Tags: Macho Softie Hormone Antibabypille Leute Glosse Geschlechterkampf Männlichkeit

 
 
 

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