«Schnittl@uch»
Die Kolumne von Thomas C. Pühringer
Klitschko und der Eid des Hypokrates
Wollte oder durfte Vitali Klitschko nicht vorzeitig beenden
Haslau (24PR-tcp). Ein Boxkampf, groß angekündigt - wie immer, wenn sich "Großmäuler" mit den Gebrüdern Klitschko anlegen wollen. OK, es geht ums Geld - ums große Geld, dafür läßt sich so mancher gerne in sein Sprechwerkzeug schlagen.
Doch bei den Klitschkos ist das nicht mehr so wie früher. Fast hat man den Eindruck, dass die beiden promovierten Ärzte - beide haben das Medizinstudium abgeschlossen - bereits Mitleid oder Pflichtbewusstsein gegenüber erlerntem Wissen haben. Vitali war dafür bekannt, seinen Promoter und das Puplikum zu enttäuschen, indem er als Dr. Eisenfaust in der ersten Runde ohne Rücksicht auf Gesundheit der bemitleidenswerten Gegner drauf los gedroschen hat, was die Fäuste hergaben und diese im Spital gelandet sind. Bruderherz Wladimir "genießt" da seine Kämpfe schon lieber publikumswirksamer - aber auch der Dr. Stahlhammer ... will nicht mehr so richtig ... hinhauen.
Ist das nicht der Zeitpunkt, diesem Sport den Rücken zu kehren? Nicht den Boxsport verteufeln, sondern anderen wieder eine Chance zu geben. Das wäre das Gebot zur Stunde. In dem die beiden einfach andere Aufgaben in diesem Bereich übernehmen. Anderen Boxern zu sagen, so weit darfst du gehen - aber verletze ihn nicht lebensgefährlich ... so wie sie es selbst seit einigen Auseinandersetzungen im Ring praktizieren?
Tags: Boxen Sport Medizin Gesundheit Geld Klitschko Sport Kolumne Medizin
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