Donnerstag, 17. Mai 2012 | Internetzeitung
 
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Dementen-WGs

Die Revolution für die Rentenkasse

Deutschland (24PR-ebb). Da hat der Gesundheitsminister von der FDP einmal mehr eine Spitzenidee gehabt!

Er fordert, dass pflegebedürftige ältere Menschen Wohngemeinschaften bilden sollten, und er hat dabei vornehmlich diejenigen im Auge, die an einer Altersdemenz leiden.

Diese Wohngemeinschaften stelle ich mir sehr kurzweilig vor, zumal sich die Leute dann jeden Tag neu gegenseitig vorstellen müssen.

Es kann aber auch sein, dass Bahr die verbliebenen FDP-Wähler damit meinte, denn diese sind ja nachweislich dement und passen ganz bequem in eine einzige Wohngemeinschaft.

Hier kommen jetzt wieder die von der Linken geforderten Kiffer-Klubs ins Spiel, denn wenn man diese mit den Altenwohngemeinschaften kombiniert, wäre ich die Erste, die sich dort anmelden würde.

Gerade im Alter sollen Drogen der reinste Segen sein. Keine Gelenkschmerzen, Appetit wie ein zum Tode Verurteilter bei seiner Henkersmahlzeit- was will man mehr?

Wie Freud bereits ausführlich lehrte, bringt Kokain die «grauen Zellen» richtig noch einmal in Schwung und vorbei sind die Gedächtnislücken.

Zu befürchten bleibt allerdings, dass Frauen ihre Männer erst einmal sehr sorgfältig ins Grab pflegen, bevor sie sich einer derart lustigen Truppe anschließen.

Welche Rentenersparnis das brächte!

Wie einstmals die Klöster, die sich aus gutem Grund hauptsächlich mit dem Brauen von Bier und dem Weinanbau beschäftigten-sogar der Kaffee wurde von einem Mönch entdeckt-! werden den Altenwohngemeinschaften große Flächen zugeteilt, die dem Anbau von Hanf und Kokapflanzen dienen werden.

Da stört es auch nicht weiter, wenn die Riester-Rente im Endeffekt weit weniger üppig ausfällt als eigentlich zugesagt.

Wie der Volksmund bereits in sein Repertoire aufgenommen hat: «Ich will keine Riester-Rente, ich will Riesters Rente»!

Die Pflegeversicherung wird überflüssig, denn die pflegenden Angehörigen gehen freiwillig mit in diese Einrichtungen. Wie man sieht, sind die politischen Folgen von Bahrs Vorschlag durchgehend positiv, wenn man sie mit dem Vorschlägen der Linken nahtlos zusammen fügt.

Bleibt also nur zu hoffen, dass bei den nächsten Bundestagswahlen eine tiefdunkelrot-gelbe Regierungskoalition an die Macht kommt.

Tags: Bahr FDP die Linke Altenwohngemeinschaften. Politik Glosse Parteien Gesundheit

 
 
 

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